Abschied und Trauer

Ade sagen, Adieu, Tschö, Tschüss, Servus, Auf Wiedersehn, Ciao, Au revoir. Die moderne Hymne »Time to say goodbye« wünschen sich viele Angehörige zur Verabschiedung eines lieben Menschen. Es ist Zeit, mich zu verabschieden von dem geliebten Menschen, den ich gerne festhalten möchte, dessen Leib ich nicht der Erde oder dem Feuer übergeben will, wo’s mich graust. Doch meine Vernunft sagt mir: Es gibt keine Alternative. Als praktisch denkender Mensch kenne ich genau das Procedere. Ich weiß, wie diese Dinge ablaufen. Doch hinkt meine Seele noch hinterher! Vielleicht spurt sie noch bis zum Tag der Bestattung. Alles geht durcheinander.

Ich würde gerne das ein oder andere tun, aber ich traue mich nicht. Es scheint da ein Reglement für diese Tage zu geben, das sich mit oder ohne mein Zutun abspult. Geht es an mir vorbei? - oder bin ich da drin? Gestalte ich mit oder werde dazu eingeladen? Von wem? Habe ich die Stärke, meine eigenen Gedanken und Wünsche zu formulieren, einzubringen? Hält mich vielleicht jemand davon ab? Habe ich einen Überblick über die Trauerfeier und ihren Ablauf? Bin ich vorbereitet auf den Tag X? – und was kommt danach? Wie gehe ich mit meiner Trauer um – oder mit der Trauer meiner Familie, meines Partners? Wie bin ich eigentlich als Trauernde(r)? – Normal? Oder ausgeflippt, neurotisch, schizzophren, gefühlsgeschaukelt, eiskalt, emotionslos, heulend, wütend, zurückgezogen? Wie verhält man sich so als Trauernde? - Ich habe da gar keine Übung! Soll ich mich mit Beruhigungsmitteln voll stopfen (lassen)? Kann ich diese Wucht der Trauer überhaupt ertragen? Oder ignoriere ich das alles einfach und stelle mich taub?! Welche Erinnerungen kommen hoch? Was möchte ich meiner Lieben gerne noch sagen oder mitgeben? Wie soll – nach ihren und meinen Wünschen – diese spezielle Verabschiedung eigentlich aussehen? Kann ich doch stark sein? Woher hole ich mir diese Kraft?

Haben Sie Mut zu einer sehr persönlichen Verabschiedung!

Lassen Sie sich stärken und geben Sie Ihren Abschied nicht einfach aus der Hand! Mit einem guten Abschied gehen Sie auf alle Fälle besser in die anschließende Trauerzeit. Ich unterstütze Sie gerne!

Ein paar helfende Ideen? Welche Lieder mochte Ihr(e) liebe(r ) Verstorbene(r) gerne hören? Songs wie 'Niemals geht man so ganz' (Trude Herr), O, Danny boy (Londonderry Air), Heimweh noh Kölle, Green, green grass of home (Dean Martin) My way (F. Sinatra)… oder lieber Choräle: So nimm denn meine Hände. Ich bete an die Macht der Liebe. Panis angelicus. Sei stille dem Herrn, Arien von Bach o.a…. oder rockig: Who wants to live forever(Queen), Candle in the wind (Elton John), Tears in heaven (Eric Clapton), An deiner Seite (Unheilig), Lieder von Peter Maffay… oder klassisch: Es war als hätt’ der Himmel die Erde still geküsst (Mondnacht v. Eichendorff/ R. Schumann), Der Lindenbaum (aus der ‚Winterreise’ v. F. Schubert)… lieber Chanson: La mer, l’important c’est la rose(G.Bécaud), Mon dieu oder l’hymne à l’amour (Piaf)… oder Gospel: oder jahreszeitlich gehalten: z.B. passendes Volksliedgut, weihnachtliches Liedgut, herbstliche Lieder, Engellieder. Wählen sie aus einem großen Spektrum aus, auch Gedichte: Stufen (H. Hesse), Herr Ribeck von Ribeck im Havelland (Th. Fontane), Gedichte von Rilke, Goethe, Schiller, moderne Gedichte z. B. von Elli Michler, Emmy Grund oder Kurztexte…

 

Möchten Sie gerne eine ‚Lichtspur’ für Ihre Verstorbene anlegen – durch die Trauerhalle oder Kirche? Wäre eine thematische Aufbahrung nach Ihrem Geschmack? Für den großen Frankreichfreund gab es ein Stück Strand in Südfrankreich mit zwei gesägten Kieferstämmen und Kiefernzapfen, Sand, Muscheln, Kerzen im Sand, einer großen Laterne, Salzstein und vielen Teelichtern. Oder auch eine berufstypische Gestaltung? Beim Zimmermann wurden von ihm selbst angefertigte Prototypen von Dach- und Hauskonstruktionen im Altarraum der Kirche aufgestellt. In und auf diese Konstruktionen konnten die Trauergäste Teelichte stellen. Ein altes Bild auf einer Staffelei zeigte die Familientradition dieses Handwerks. Der Gottesdienst atmete in Liedern und Texten dieses biblische Handwerk. Für den Arzt, der viel veröffentlicht hatte, auch Anekdoten und Kurzgeschichten, stand das Hörerlebnis im Vordergrund. Ebenso für die Opernfreundin, deren Lieblingsarien oder -duette von mir oder meinem Klassikensemble live gesungen wurden.

Zur Ansprache: Sind sie eher philosophisch orientiert oder auch spirituell, religiös? Was ist der gedankliche Hintergrund Ihrer lieben Verstorbenen gewesen? Ziehen Sie eine Symbol-Ansprache vor, in der die wichtigen Lebensstationen in Symbolen sprechen?

Tschö (À Dieu: Geh’ mit Gott!)

Wünschen Sie für das Begreifen Ihres Kindes einen integrierten kindgerechten Rede-/Lied-/Erzählpart? Begrüßen sie eine Gestaltung in den Farben Ihrer Wahl: z.B. gelb-weiß als Farben der Ewigkeit und des Lichtes in großen Tüchern, Blumen, Lichtern, Steinen, oder sind Sie selbst kreativ und möchten über den Sarg ein selbst entworfenes Batiktuch breiten?

Tschüss (À Jésus: Geh’ mit Jesus!)

Foto: Walter Keuthage

Würden Sie den Leichnam lieber von Ihren Freund(inn)en zur letzten Ruhe tragen lassen? Favorisieren Sie eine individuelle Totenwache? Welche 'letzten Worte' sind für Sie passend? z.B.: Nun möchten wir NNs Leichnam zum Grab begleiten...? Ist es möglich, dass Ihre Familie und Ihre Freunde aktiv dabei sind? Wenn viele Menschen Ihres Umfelds Sie nicht nur -eher passiv- begleiten, sondern eine Lesung, ein Gedicht, einen Text vortragen, ein Gitarren-Solo übernehmen oder bei einer Symbolansprache ein Lebenssymbol einbringen und dessen Bedeutung/Bezug erklären..., sind Sie nicht einem blind sich abspulenden , kühlen Geschehen fremder Personen ausgeliefert, das Sie weder stoppen noch irgendwie anders beeinflussen können. Ihre Freund(inn)e(n) geben Ihnen Kraft und ein Bündel von Empathie für diesen schweren Schritt. Darauf können Sie sich verlassen!

Dr. Hubert Grunow, Ihr Begleiter
(Trauerredner und Mitgestalter Ihrer persönlichen Trauerzeit,
Konzert-Tenor, Theologe, Philosoph und Pädagoge, Redner, Lebensberater und Persönlichkeitsbildner)

Nach dem Probehören der Rede

- Meine Rede für die Dichterin -

Lieber Hubert, vielen herzlichen Dank für das Telefonat und Deine Rede! Es freut uns alle sehr, dass Du Dir so viele Gedanken gemacht und zahlreiche Artikel von ihr gelesen hast! Es ist fast so, als hättest Du sie gekannt und als würde sie durch Dich sprechen. Wäre der Anlass nicht so ein trauriger, würde ich fast sagen, ich freue mich darauf, Dich morgen wieder zu sehen und die Rede erneut zu hören. Danke!   Anja, Koblenz

Honorar

Mein Honorar als Redner/ Zeremonienleiter bemisst sich nach Ihren Wünschen - und Ihrer gesellschaftlichen Stellung. Es wird beim Erstkontakt besprochen.

Beispiel:

- Vorgespräch/ Erstgespräch (ca. 1 - 3 Stunden)

- Erstellung einer neuen, persönlichen Rede (4 - 8 Stunden, ggf. mehr. Das hängt von den Wünschen, der Umfänglichkeit der Vita des/ der Verstorbenen ab, von Veröffentlichungen, die durchzulesen sind etc.)

- Verlesen der fertigen Rede vor dem Tag der Verabschiedung vor den Angehörigen (auch telefonisch). Ggf. Korrekturen vornehmen. (ca. 0,5 - 1,5 Stunden)

- Verabschiedungsfeier/Zeremonie, An- und Abreise ( ca. 1,5 - 3 Stunden)

gesamt ca. 7 bis 14 Stunden

(Stundensatz für die aufgewendete Zeit: zwischen € 50,- und € 80,-)                                                --------------------------------------------------

Rede und Redner im allgemeinen:

http://www.grunow-tenor.de/rede-redner/

Ich möchte arbeiten, wie ich es in Position A beschrieben habe!

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Mein Honorar als Konzertsänger beläuft sich auf ab € 350,- zzgl. Fahrtkosten.

Es verringert sich, wenn Gesang und Rede kombiniert sind, auf ab € 250,-.

Am Tag nach der Trauerfeier

Lieber Hubert, vielen Dank für Deine Unterstützung und Deine lieben Worte! Meine Oma hätte sich sicherlich sehr über Deine Rede gefreut. Du hast ihren Ton und ihren Geist sehr treffend beschrieben und auch alle anwesenden Gäste waren Dir sehr dankbar. Man hat gespürt, dass meine Oma anwesend war und uns zulächelt. So besonders und einzigartig wie sie war, war auch Deine Rede. Danke! Auch die Resonanz der Gäste war nur positiv. Viele kamen auf uns zu und haben sich eine ähnliche Beerdigung gewünscht, wenn es bei ihnen so weit sein sollte.   Danke!         Dr. Anja G., Koblenz

Besprechung des oben genannten Artikels "Als Trauerredner in den Ruheforst" im Organ der Ruheforste in Deutschland

16.05.2012 - Die neue „RuheForst-Zeitschrift Wildenburger Land“ liegt vor - Andacht und Ehrfurcht prägen das Bild

Die 4. Auflage der Zeitschrift  „Waldbestattungen im RuheForst  Wildenburger Land”  ist erschienen. Die einzelnen Themen reichen vom „Friedhof im Wald” über das „Vorsorgetreffen”, den Baum des Jahres 2012 „Die Europäische Lärche” bis hin zu „Die individuelle Bestattung - Mein RuheForst”. Mit dem letztgenannten Thema befasst sich der Trauerredner Dr. Hubert Grunow. Einen RuheForst zu besuchen, sei wie ein Stück Urlaub, schreibt er. Trotz der Sonne sei es hier sehr angenehm kühl und schattig. Und ruhig sei es auch. Ein Gedicht von Eichendorff komme ihm da in den Sinn: „O Täler weit, o Höhen, o schöner grüner Wald ….”

„Als ich meinen ersten Trauerzug durch den RuheForst begleite scheint die Sonne mild durch die alten Eichen, Buchen, Tannen und Föhren”, erinnert Grunow sich. Als Trauerredner habe er zuvor mit der Familie ein intensives Trauergespräch geführt, er sei damit quasi in die Trauer der Familie eingestiegen. Er habe dabei die menschliche Nähe zugelassen mit Weinen und Lachen.

Die Person des Verstorbenen tritt deutlich hervor

Im Trauergespräch mit der Familie tritt die Person der oder des Verstorbenen immer mehr hervor, sie gewinnt immer deutlicher an Gestalt. Die persönliche Geschichte, Vorlieben, Gaben, Talente, Gelingen und Versagen werden im Familiengespräch greifbar. Auch das Leiden und die Beziehungen. „Alles zieht jetzt im ruhigen Zug mit durch den warm beschienenen Sommerwald. Das Bächlein murmelt sein eigenes Schöpfungslied. Vögel singen. Ein leichter, kühlender Wind lässt sich auf der Haut spüren. Ich bekomme gut mit, wie sich die Familie wohl fühlt mit dieser Weise des Abschieds”, formuliert es Trauerredner Grunow  in seinem Beitrag für die RuheForst-Zeitschrift Wildenburger Land wörtlich.

Und er fährt fort: „Die Mutter hatte sich Ihren Platz vier Wochen zuvor noch selbst ausgesucht. Meine Ansprache, die von der engsten Familie am Abend zuvor noch gegengelesen wurde, passt und ist - ohne Versatzstücke - direkt auf die Mutter zugeschrieben. Ihr Bild stand während des Verfassens der Rede auf meinem Schreibtisch. Es hilft mir, einen Kontakt aufzubauen, sie quasi vor mir zu haben. Ich rede auch schon mal mit ihr und sage, dass es sich um ihre Trauerrede handelt. Und dass ich keinen Unsinn schreibe! Sicher ist es meine Erfahrung als Lebensberater, Theologe, Philosoph, Pädagoge und Supervisor, die ich als Pfund einbringe. Eine gute Portion Menschenkenntnis auch. Gebetet wird auch, aber nicht immer. In einer konfessionsfreien Trauerfeier findet jede Familie ihren Weg und macht ihn mir bekannt. Wichtig ist, dass alle zufrieden sind. Schließlich ist es nicht primär ‚ meine‘, sondern zutiefst ihre Bestattung, ihr Abschied eines geliebten Menschen, ein lebenslang nicht mehr einzuholender, einmaliger Akt”.

Die Andachtsstelle sei vom Verantwortlichen des RuheForsts, Albert Scheppe, herrlich vorbereitet. Einfach und doch so aussagekräftig sei es. Die hölzerne Sitzgruppe - je nach Jahreszeit - mit warmen Polstern belegt. In der Mitte, auf dem natürlichen Fels, die Urne auf die Fichtenzweige liebevoll gestellt. „Ich singe: Geh‘ aus, mein Herz, und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit an deines Gottes Gaben ….”. Besser, als dies Trauerredner Grunow in seinen Essays darstellt, kann man eine Bestattung auf einem RuheForst nicht beschreiben. Alles, was hier geschehe, geschehe in großer Andacht und Ehrfurcht. Und genau dies macht das Besondere an den RuheForst-Waldfriedhöfen aus.

Textauszug aus www.ruheforst-deutschland.de

Jährliche Gedenkstunde im RuheForst Wildenburger Land

Im Gedenken an die Verstorbenen hielten Dechant Georg Stricker und Pfarrer Markus Tesch eine ökumenische Andacht am Freitag, den 14. September 2012, um 17.00 Uhr, an der Andachtsstelle im RuheForst

Die Gedenkstunde wurde von dem Konzert-Tenor Dr. Hubert Grunow unter Begleitung der Harfenistin Carola Pinder mit wundervollen Musikstücken umrahmt.

 

Ihr

RuheForst-Team

Ich arbeite als freier Theologe, Trauerredner und Konzertsänger vorwiegend im Raum Rhein-Sieg, Siegtal, Rhein-Berg, Bergisches Land, Oberberg, Westerwald, NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen, Köln, Bonn, Düsseldorf, Siegen, Frankfurt, Koblenz, Limburg, Aachen, Neuwied, Bad-Honnef, Leverkusen, Düren, Hürth, Gummersbach, Bergneustadt, Windeck, Eitorf, Waldbröl, Troisdorf, Niederkassel, Porz, Troisdorf, Hennef, St. Augustin, Altenkirchen Ww., Hachenburg, Wissen/Sieg, Kirchen, Betzdorf, Hamm Ww., Flammersfeld, Horhausen, Weyerbusch, Overath, Olpe, Engelskirchen, Neunkirchen-Seelscheid, Lindlar, Asbach, Neuwied, Much, Morsbach, Freudenberg, Wildberg, Bergneustadt, Lohmar, Nümbrecht, Ruppichteroth, Rengsdorf, Selters, Wiehl, Rösrath, Bergisch-Gladbach, Siegburg... komme aber auch gerne zu Ihnen, wo immer Sie wohnen!

Resonanzen zu          Dr. Hubert Grunow, Trauerredner, freier Theologe und Konzertsänger

Lebensfeier für Biggi

Lieber Hubert,

....wir lagen uns in den Armen, berührt und betört von deiner wunderbaren Gestaltung dieser Lebens-feier, nach der wir uns im Café zu einem Nachklingen zusammenfanden. So waren wir auch ganz hinein-genommen durch "Bunt sind schon die Wälder", was wir in unserer Gymnastikstunde immer im Herbst anstimmen. Eben noch telefonierte ich mit einer Freundin, die wie alle in der Runde sich in der Weise äußerte, nie zuvor eine solche beeindruckende Feier erlebt zu haben.

Hab Dank, lieber Hubert, auch deinem Pianisten, und sei herzlich gegrüßt, Erika

Lieber Hubert,

ich wünsche dir von ganzem Herzen ein paar wunderschöne restliche Adventstage, eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.                        Ich hoffe, du schaust auf ein gutes Jahr 2016 zurück, in dem du ganz viele schöne Momente hattest, und ich wünsche dir, dass du auch das kommende Jahr glücklich, gesund und zufrieden genießen kannst. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich dich in diesem Jahr, in meiner schwersten Zeit überhaupt, kennenlernen durfte. Du hast mir mit deinen langen Gesprächen und deinen tröstenden Worten so unglaublich weitergeholfen, und ich bin dir so dankbar, dass du die Lebensfeier meiner Mama mit uns gemacht hast. Das war ein wirklich besonderer Abschluss, der mir immer im Gedächtnis bleiben wird. Ich hoffe, wir werden uns noch öfter im Leben sehen. Du bist ein wirklich toller Mensch. Ich wünsche dir und deiner Familie von ganzem Herzen frohe Weihnachten. Lieben Gruß Katja S.

Lieber Hubert,

den Abschied von unserem Vater zu feiern - dies war uns möglich durch eine wundervolle Trauerfeier, gestaltet durch Dich. Schon das Vorgespräch mit Dir über die Lebensstationen unseres Vaters milderte ein wenig unseren Schmerz, da wir uns auch an heitere Gegebenheiten erinnern durften. Dies war möglich, weil Du es verstanden hast, Dich in die Persönlichkeit unseres Vaters hineinzuversetzen. In der schweren Situation war dies schon ein Teil der Trauerbewältigung. Dies hat uns allen sehr gut getan.

Die inhaltlich niveauvolle und sprachlich ausgefeilte Rede von Dir zeichnete den Charakter und den Lebensweg unseres Vaters wunderbar authentisch nach. Es war, als wäre er dabei gewesen. Sowohl erheiternde als auch tragische Momente seines Lebens fanden Platz.  Besonders bewegend und feierlich waren die Lieder, die Du gesungen hast, in der Begleitung von Hansmartin Kleine-Horst. Dein Gesang berührte uns tief in unseren Herzen. Deine ruhige und empathische Begleitung hat uns diese schweren Stunden des Abschieds erleichtert.

„So eine schöne Trauerfeier habe ich noch nie erlebt“, spiegelten uns zahlreiche Gäste. Wir empfanden es auch so, obwohl wir von unserem Vater Abschied nehmen mussten. Du hast die Trauerfeier zu einem würdevollen Abschied gemacht.

Wir danken Dir von Herzen auch im Namen unserer Mutter Loni und allen anderen Familienangehörigen.

Ulrike und Uwe, Gummersbach u. Hamburg

Ihr Lieben, und da bin ich ganz bewegt, wenn ich eure Zeilen lese. Ich habe das Gefühl, dass wir, die wir uns vorher gar nicht kannten, der du mich, Uwe, über's Internet gefunden hast, ganz schön zusammengefunden haben - durch den Tod von Friedhelm. Es war mir eine Ehre, euer Redner zu sein und diese schwere Situation mit euch gemeinsam ins Licht zu führen. Ja, Friedhelm wünsche ich es und auch euch, dass eure Wege vom Licht erhellt werden, und er und auch ihr, seine Familie, gestärkt aus der Trauer hervorgeht. Von ganzem Herzen, Hubert

Lieber Hubert,

Danke für die tiefgründige und würdigende Trauerrede, die du zum Tode unserer Mutter gehalten hast. In deiner unvergleichlichen Art hast du ein langes Leben mit Höhen und vielen Tiefen sehr einfühlsam nachgezeichnet. Die sehr präzise und detailreiche Schilderung des Zeitgeistes der Kinder- und Jugendtage meiner Mutter klang für manchen zunächst vielleicht nach »Geschichtsunterricht«. Als sich der Bogen schloss, wurde allen klar, dass du damit die Lebensleistung eines von Krieg, Elend, Not, Terror und Hunger zutiefst geprägten Menschen noch einmal eindrucksvoll eingeordnet hast – einer Frau, die trotz des Erlebten uns allen in Sachen Schaffenskraft, Lebensfreude und Humor das Wasser reichen konnte – letzteres noch bis ins hohe Alter. Um so ergreifender war deine liebevolle, mundartliche Darstellung der vielen kleinen Marotten, Anekdötcher und Brüller aus dem Leben unserer Mutter, über die wir so noch einmal herzlich lachen konnten.

Vielen lieben Dank für einen schönen Abschied!

Walter, Köln

Lieber Walter, das habe ich sehr gerne gemacht! Hubert

...den gleichen Grabredner, den hätte ich auch gerne!

Trauerreden für zwei Ärztebrüder

Lieber Hubert, mein Vater, der Bruder von Klaus, ist sehr schwer erkrankt  und wird wohl nicht mehr lange leben.

Vor einigen Wochen lag mein Vater auf der Palliativstation der Uniklinik. Dort nahm er an einem Interviewprojekt zum Thema Sterben teil. Das knapp einstündige Interview wurde aufgezeichnet und als DVD zur Verfügung gestellt. Zu meinem großen Erstaunen nahm mein Vater auf Klaus' Trauerfeier Bezug. Ich war davon ausgegangen, dass er aufgrund der damaligen Hirnschwellung und der Gedächtnisstörungen nichts weiter davon behalten hätte, aber er sagte wörtlich: "Mein Bruder . . . hatte ein ganz tolles Begräbnis von so einem . .  Grabredner, und der hat das sehr gut gemacht, und den gleichen Grabredner, den hätte ich auch gerne!"

Daher nun meine Frage, ob du dir das vorstellen könntest. Ich würde mich sehr freuen, wenn du Interesse und Zeit hättest. Mit lieben Grüßen, Anja, Selters

Uns selbst als Wesen mit Seele zu begreifen, sich einer eigenen, einmaligen Persönlichkeit bewusst zu sein, zeichnet uns Menschen aus. Diese wunderbare geistige Existenz neben der materiellen des Körpers wird gleichsam zur Qual, wenn Menschen sterben: wie kann es sein, dass ich mit meinem Tod aufhöre, zu denken, zu existieren? Wie hält man es aus, dass ein geliebter Mensch leiden muss und für immer verloren geht? In einer solchen Situation einen wissenden Begleiter und Menschenfreund wie Hubert Grunow an seiner Seite zu haben, ist ein Segen. Einen, der, wie er, nicht allein versteht, was Trauer ist, sondern auch, wie denn Trauer lindern kann. Ein Helfer, der im Schmerz verkrampfte Gedanken befreien kann. Der in der betroffenen Familie Sprachlosigkeit zu hilfreichem miteinander Reden kehrt. Der es schließlich schafft, Trauerfeier und Beisetzung aus düsteren Schatten ins Licht zu holen und zu einem versöhnlichen Erlebnis des Abschiednehmens macht. So, dass alle hernach sagen: es war gut so!

Prof. Dr. Günter P.

Als unsere 21 Jahre junge Tochter letztes Jahr am 3. Advent ums Leben kam, baten wir das Bestattungshaus um die Empfehlung eines (besten) Redners zu diesem tieftraurigen Anlass. Hubert Grunow war sich der Tragik bewusst und nahm sich sehr viel Zeit für uns und die beiden Schwestern. Mit seiner einfühlsamen und ruhigen Art machte er sich ein Bild von der Verstorbenen und uns, der Familie, so dass seine Worte auf der Abschieds"feier" unserer Tochter und auch uns Betroffenen hundertprozentig gerecht wurden. Auch die vielen Verwandten, Bekannten, Freunde und Nachbarn sprachen uns nachher voll des Lobes hierauf an. Wir sind Dir, lieber Hubert, sehr dankbar!

Petra, Bernd und die Schwestern, Ruppichteroth

Hallo Hubert, ich hab mir deine Rede mehrmals durchgelesen und finde sie ganz toll. Ich hatte immer wieder ein Lachen auf den Lippen und Tränen in den Augen und habe gedacht "Joar - so hat er gelebt geliebt....." Danke. Hab, wie du gesagt hast, die eine oder andere Winzigkeit korrigiert.   Lieben Gruß   Simone, Morsbach