Dr. Hubert Grunow leitet Enneagramm-Seminare

Das Enneagramm: Eine wirksame Technik zur Persönlichkeitsbildung.

Das Enneagramm ist ein 2000 Jahre altes und bewährtes Instrument der Persönlichkeitsbildung: Ein Kreis mit neun Typen, einem innenliegenden Dreieck und einem Hexagramm, auf dem die Beziehungen laufen. Flügel, Trost- und Stresspunkte findet man da, die man anfangs noch nicht wirklich versteht. Aber mit der Zeit nimmt die Dynamik des Enneagramms Fahrt auf. Eins kommt zum anderen. Verhalten, um das es ja geht, wird verstehbar: eigenes und zunehmend fremdes. Immer wieder gibt es Aha-Effekte. Allerdings bleibt das ein oder andere Verhalten länger unter Verschluss. Das muss auch gesagt werden.

Mich hat das Enneagramm fasziniert, genau dann, als ich auf meinen Energietypen stieß. Es hat mich förmlich umgehauen! Ich dachte -nachts zwischen zwei und vier, beim Lesen: Da kennt dich einer besser als du dich selber kennst.

Meine Arbeit mit vielen hundert Menschen

Seit 22 Jahren beschäftige ich mich in zahlreichen Gruppen, in beruflicher Fortbildung, in Teamentwicklung, Supervision, Einzelberatung und Coaching mit dem Enneagramm. Mein Fazit: Es schafft für viele Teilnehmer oft erstmals ein Raster, in welches eigene Erfahrungen, Widerfahrnisse, Angst, Ärger, Wut, Trauer, Langeweile, Loyalität, Motivation o. ä. beruflicher wie privater Herkunft eingeordnet werden können. In neun Typen (ennea = neun, gramma = Typ, Buchstabe) werden Chancen und Grenzen diverser Persönlichkeitsstrukturen angegangen, auf die Sie in Ihrem Umfeld treffen. Unter Mithilfe der Teilnehmer werden verkrustete Muster Schritt für Schritt verwandelt.

 

 

Was es ist? Was es nicht ist?

Das Enneagramm ist ein Weg, eine Methode, deren es viele gibt. Viele Wege führen nach Rom und auch zur Selbsterkenntnis. Das Enneagramm ist also keine Arkandisziplin, die etwa nur für Auserwählte verstehbar wäre. Nein, das Enneagramm will eine Hilfe sein, besser zu leben, schon indem ich nicht immer wieder die gleichen Fettnäpfchen aufsuche, in die ich für gewöhnlich gerne hinein tappe.

Es ist - im Orient - über einige hundert Jahre in einem langen Sickerprozess des Ablesens von menschlichem Verhalten entstanden, der vor mehr als 2000 Jahren einsetzte. Schon Jesus kannte gewiss sieben der neun beschriebenen Typen. Die Sufis (eine mystische, sehr friedliche Richtung, die im Islam zur Hochblüte kam. Sie kennen die tanzenden Derwische?!) haben es in seiner heutigen grafischen Form gefasst. Lehrern, Novizenmeistern und Persönlichkeitstrainern aller Zeiten galt es als probates Mittel in der Erziehung junger Menschen. Berater halfen und helfen ihren Klienten mit diesem mühsam zusammengetragenen und mittlerweile verdichteten Wissen. Es ist somit einer kontinuierlichen Arbeit Vieler zu verdanken. Es ist nicht esoterisch. Es ist pragmatisch und gerne auch spirituell, denn genau das ist seine tiefste Wurzel.

Leben mit dem Enneagramm

Bei den Sitzungen geht es recht pragmatisch zu.

Beispiel: Wie verhalte ich mich am "Kampftag", wenn es bei Aldi die vielen neuen Produkte gibt, wenn der große Run losgeht und ich auf jeden Fall den angebotenen Laptop oder den MP3-Player als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk ergattern will?

Stelle ich mich brav in der langen Reihe hinten an, weil ja schließlich jede(r) einen will und jeder das gleiche Recht hat?

Habe ich Angst aufzumucken - vor all den vielen Leuten?

Versuche ich, meinen Nachbarn in der Reihe die Dinger madig zu machen und dadurch den ungemeinen Andrang drastisch zu vermindern: zu langsam, du kannst keine Filme drauf gucken, vergiss es, die Bedienung und damit die komplette Software ist alles andere als User-freundlich. "Das kapiert Ihr Sohn nie!" ...?

Kann ich irgendwie den Weg zur Ware abkürzen? Muss ich dazu irgendwelche Paletten aus dem Weg räumen?

Habe ich die Rhetorik und den nötigen Pfeffer, meinen dringlichen Wunsch der äußerst netten und ansehnlichen Fachverkäuferin in der nächsten Regalreihe zu eigen zu machen?

Nutze ich dreist mehr Vitamin-B aus und bitte den jungen Substituten zu mir, der doch per Zufall in der Mannschaft meines Sohnes spielt, mir ein Gerät zurückzulegen bis heute Abend, am besten zwei, für mich eins mit, da es mir mein Zeitfenster nicht erlaubt, hier noch stundenlang in der Reihe oder an der Kasse zu stehen?

Helfe ich - nach 40 Minuten Anstehen - meiner Vorgängerin noch, das letzte Gerät in ihrem Einkaufswagen sachgemäß zu verstauen, damit es keinen Schaden nimmt?

Sag ich mir, angesichts der langen Schlange:"Junge, du bist doch nicht blöd, das alte tuts noch!" - und zwitschere fröhlich pfeifend ab, meinen Lieblingsschlager zwischen den gespitzten Lippen.

Zieh ich mich beleidigt zurück?

Bin ich tagelang enttäuscht?

Mache ich mir Vorwürfe, plagt mich ein schlechtes Gewissen?

Und Sie???

Sie können sich sicher leicht vorstellen, dass das Stoff genug für ein äußerst lebendiges Meeting abgibt. Da kann's hoch hergehen. Es wird viel gelacht und viel dazu gelernt, ... was ich nicht für möglich hielt.

Und der Themen sind so viele, wie sie das Leben schreibt. Was für den einen zentral ist, juckt den anderen extrem peripher. Aber jeder ist eingeladen, sich in den anderen Typen hineinzudenken. Eins ist garantiert: Der verhält sich sicher nicht so, um mich zu ärgern!

Vielleicht möchten Sie da mal was machen? Wir freuen uns, wenn Sie dazukommen.

Das schafft Belebung, viele neue Erfahrungen, überraschende Eindrücke, neue Sichtweisen, verschärftes Nachdenken und bestimmt ... einen Sprung nach vorn!

(Bitte melden Sie sich erst ab dem 30. Lebensjahr an. Bis dahin muss jede(r) seine/ ihre Erfahrungen machen dürfen. OK?)

Entstehen und Freiheit der Entwicklung

Genetisches Material, häusliches Umfeld eines Kindes, Erziehung, Beruf, Situativität... bilden Koeffizienten für das Zustandekommen eines bestimmten Typs aus, auf den jedoch niemand auf Dauer fixiert bleiben muss. Jede(r) ist eingeladen zu einem Spiel mit dem großen Bild des Enneagramms, zu einem Versuch, in den anderen Typen zu leben, mit ihnen umzugehen und ihre Stärken in die eigene Person zu integrieren. So bringt sich – mit steigender Aufmerksamkeit – ein persönlich-spiritueller Reifungsprozess in Schwung, der die ganze Person und auch ihr Umfeld erfasst.

Eins noch: Die Arbeit mit dem Enneagramm ist eine zeitsparende Methode der Selbstfindung.

Enneagramm - Fortbildung. Du bietest doch die Fortsetzung im nächsten Jahr an?
Die Eneagramm - Fortbildung hilft mir tagtäglich im Umgang mit meinen Mitmenschen, sie war richtig nachhaltig!!!!
Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf die Fortsetzung!

Alles Liebe, Gaby

Die TeilnehmerInnen meiner Enneagramm-Seminare kommen aus Köln, Bonn, Aachen, Düren, Leverkusen, Monheim, Wuppertal, Düsseldorf, Mönchengladbach, Neuß, Goch, Wesel, Bedburg, Hürth, Bornheim, Rhein-Sieg, Rhein-Berg, Oberberg, Westerwald, NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen, Siegen, Frankfurt, Koblenz, Limburg, Wiesbaden, Mannheim, Gummersbach, Monheim, Leichlingen, Leverkusen, Wipperfürth, Wissen, Eitorf, Waldbröl, Morsbach, Engelskirchen, St. Augustin, Troisdorf, Hennef, Altenkirchen, Wissen, Betzdorf, Kirchen, Hamm, Bergneustadt, Olpe, Rengsdorf, Overath, Asbach, Flammersfeld, Weyerbusch, Lohmar, Rösrath, Horhausen, Neuwied, Much, Windeck, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Wiehl, Bergisch-Gladbach, Lindlar, Troisdorf, Siegburg, Linz, Bad-Honnef, Berlin, Hannover, Mainz

Resonanzen

Sehr geehrter Herr Dr. Grunow, zum 20-jährigen Jubiläum Ihres Seminarhauses gratuliere ich Ihnen ganz herzlich. Ich zehre noch heute von den Enneagramm-Seminaren, die ich in den letzten Jahren bei Ihnen gebucht habe. Da ich als Berufsschullehrerin tagtäglich mit einer bisweilen schwierigen Klientel zu tun habe, sind solche Seminare - wie auch Einzelberatungen bei Ihnen - für mich hilfreich, den beruflichen Alltag zu bewältigen. Auch seitdem ich in Mannheim wohne, komme ich gerne nach Windeck-Rossel, gerade mal wieder zur Stimmentwicklung, um schon Bekanntes aufzufrischen und Neues zu lernen. Ich wünsche Ihnen und auch mir, dass es noch weiterhin die Grunow-Seminare geben wird! Mit herzlichen Grüßen, U. Köhl, Mannheim

Die Enneagramm - Seminare sind für mich eine lieb gewordene und wichtige Auszeit im Alltag.
In den Gesprächen stelle ich immer wieder fest, dass ich mit meinen Problemen nicht alleine bin und dass jeder Enneagramm-Typ seine eigenen Lösungsstrategien hat.
Diese Erfahrungen bieten mir die Möglichkeit, auch mal andere Problemlösungen im Alltag auszuprobieren und so meine Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

Cäcilia E., Köln

Nach nunmehr fast 14 Jahren intensiver Arbeit mit dem Enneagramm hat sich mein Leben gravierend verändert. Bis dahin war mir absolut nicht bewusst, wie unterschiedlich meine Mitmenschen empfinden, denken und agieren. Ich war davon ausgegangen, dass ich normal bin, und habe davon abweichende Verhaltensmuster somit als nicht normal, Provokation, ja sogar als persönlichen Angriff gewertet, und auch, meiner Meinung nach, angemessen darauf reagiert! Erst nach vielen Gesprächen und Diskussionen in den Enneagramm-Seminaren habe ich erkannt, dass ich damit oftmals völlig daneben lag! Mittlerweile ist es mir möglich, die Dinge auch aus den Blickwinkeln der anderen Enneagramm-Typen zu sehen, und ich kann auch mein eigenes Verhalten besser verstehen und kontrollieren. Diese Erkenntnisse haben dazu geführt, dass viele Konflikte in Beruf, Partnerschaft, Familie und privatem Umfeld erst gar nicht aufgetreten, zumindest aber nicht eskaliert sind.

R. Weber, Siegen

Das Enneagramm unterscheidet neun verschiedene Persönlichkeitstypen (durch Unterformen noch viel mehr). Jeder spezifische Typ hat ein eigenes Denk- und Verhaltensmuster. Durch die Gespräche in unserer Runde habe ich Unterschiede kennenglernt, die ich jetzt auch außerhalb dieser Runde wahrnehme. Das hilft mir beim Respektieren der Andersartigkeit meiner Mitmenschen. Ich kann jetzt deren Sichtweisen und auch mich (etwas) besser verstehen. Wenn ich versuche, eine Situation mit den Augen des anderen zu sehen, führt das zu mehr Verständnis, wenn auch nicht unbedingt zur gleichen Sichtweise. Auch in der Partnerschaft ist dieses Verstehen von Nutzen.   Monika W., Olpe 

Enneagramm - kein Kinderspiel

(Wochenseminar für päd. MitarbeiterInnen. Leitung Dr. Hubert Grunow. Ort: Phil.-theol. Praxis, Windeck. Teilnehmerbefragung durch den Diözesan-Caritasverband-Köln 2017)

Kompetenz des Referenten - 1,0

Eingehen auf Wünsche - 1,0

Motivierung - 1,0

Seminarraum - 1,0

Rahmenbedingungen - 1,0

Resonanzen: Ich habe am meisten profitiert, dass ich mich und meine KollegInnen viel besser verstehe und mir -als Leitung (HG)- die Vielfalt im Team mehr zunutze mache. Auch ist mir deutlich geworden, welchen Einfluss die Persönlichkeit der Erzieherin auf eine Kindergruppe hat und wie wichtig es ist, dass jeder Persönlichkeitstyp an sich arbeitet. Einen herzlichen Dank an den DICV für die Möglichkeit, eine Fortbildung dieser Qualität und Intensität machen zu dürfen! Das Thema ist so umfassend und vielschichtig, dass ich mir nach diesem gelungenen Einstieg eine Vertiefung wünsche. In der Fortführung möchte ich verstehen, wie ich als bestimmter Persönlichkeitstyp meine "Flügel" aktiviere und in der Praxis lerne, mit meinem "Stresspunkt" umzugehen. Diese Themen zur Persönlichkeits- und Reifeentwicklung haben viel mehr Einfluss auf die pädagogisch-praktische Arbeit als oftmals vermutet, eben weil in der Arbeit mit Kindern so viel über Vorbild und Beziehungsebene läuft. Vertiefung und Fortsetzung erwünscht. Es gab viele anschauliche Beispiele. Ich profitiere von einer neuen Einschätzung von Mitmenschen und einer gesunden Selbstreflexion. Es bedarf keiner Verbesserungen: So, wie sie ist, ist diese Fortbildung gut. Meine Erwartungen wurden erfüllt und übertroffen. Mehr als erfüllt.