Weitere Resonanzen zur Arbeit des freien Theologen, Trauerredners und Konzertsängers Dr. Hubert Grunow, Windeck

Abschied von einem nahestehenden Menschen nehmen zu müssen, ist stets schwer und übermächtig. Neben dem Trost, den wir von Mitleidenden erhalten, kann uns auch äussere ritualisierte Formgebung in schlecht aussprechbaren schmerzlichen Emotionen und  Gefühlserinnerungen durchhelfen. Glaubensinhalte und spirituelle oder religiöse Hintergründe sind oft ebenfalls stützend.

Als nach langer schwerer Krankheit mein lieber Schwiegervater und Kollege Dr. Klaus Nickel verstarb, war es Dr. Hubert Grunow, der die Familie und mich als Theologe, als Künstler, als Mediator und Freund auf dieser Wegstrecke begleitete.

Haltgebend wirkte sich schon zu Anfang seine ruhige, intuitive, zielgerichtete und empathische Art auf uns aus, noch als es in der akuten Trauerphase um die ersten Festlegungen und Orientierungen ging.

Ich selbst habe seinen spürbaren gefestigten Glaubenshintergrund, seine psychische Stärke  und Bodenständigkeit - nicht übertrieben - als geradezu "therapeutisch" erlebt .

In der Trauerfeier selbst wurde deutlich, das Dr. Grunow keine standardisierte oder gar schablonierte Fassung exerzierte, sondern hochindividuell und sehr persönlich interagierte. Er konnte als Künstler die Würde der Situation transportieren, als Mediator Gefühle  antizipieren, spiegeln und aufnehmen sowie als geistlicher Mensch eine tiefe Botschaft von Annahme weitergeben.

Es kam das Gefühl auf: "Dieser Mensch hat den Verstorbenen wirklich verstanden, hat seine verschiedenen Dimensionen und Gaben erkannt, richtig interpretiert und nicht fälschlich glorifiziert -  und: Ja, es hat alles seinen tiefen Sinn, auch das Sterben".

Mit dem Unerbittlichen letztlich Frieden zu schliessen und Abschied in einer Form zu nehmen , die "befriedet", die würdig und aller Annahme wert war - das war an diesem Tag das Verdienst von Dr. Grunow. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

Dr. Reiner Wrasse, Arzt und Psychotherapeut, Windeck

Nachdem unsere Mutter verstorben war, standen wir vor der Entscheidung, ob wir eine kirchliche oder eine weltliche Trauerfeier mit christlicher Anlehnung gestalten sollten. Durch Empfehlung wurden wir auf dich, Hubert, aufmerksam gemacht. Nach kurzer telefonischer Rücksprache mit dir, stand unsere Entscheidung fest.
Schon im Vorgespräch waren wir von deiner anteilnehmenden Art beeindruckt. Während des Gesprächs fühlten wir uns verstanden und aufrichtig unterstützt. Du hast uns fantasievolle Vorschläge zur Gestaltung einer ganz persönlichen Feier unterbreitet und hast dir sehr viel Zeit für uns und „Omas Enkel“ genommen. Mit deiner gefühlvollen und leisen Art hast du dir ein Bild von uns und unserer Mutter gemacht.
Deine Einfälle zum Konzept der Trauerfeier wurden hervorragend herausgearbeitet. Wir waren zutiefst beeindruckt von deiner einfühlsamen, professionellen Darbietung. Deiner ausgezeichneten Trauerrede mit deinen persönlichen Gesangseinlagen, deine in "Platt" gehaltenen Einstreuungen einiger Anekdoten aus dem Leben unserer Mutter, über die wir so noch einmal herzlich lachen konnten und wir uns so auch nochmal an heitere Gegebenheiten unserer Mutter erinnern durften. Besonders schön war auch, dass wir mit dir gemeinsam und mit der Harfenbegleitung durch Frau Pinder, Volkslieder, die unsere Mutter selbst gerne gesungen hat und die ihre Wünsche und Träume, die sie durch ihre teilweise schwierigen Lebensumstände nicht realisieren konnte, ihren Ausdruck fanden. So ist es dir gelungen uns ein ganz persönliches und liebevolles Abschiednehmen von unserer Mutter zu ermöglichten. Die Trauerfeier war für uns ein unvergessliches Ereignis und ließ diese zu einem schönen anmutigen Ereignis werden.

Das Feedback der Trauergäste ging von "So eine schöne und tolle Trauerfeier habe ich noch nie erlebt" bis zu „So möchte ich auch mal beerdigt werden". Auch unserer Mutter hätte diese Abschiedsfeier sicher gefallen, wenn sie „von oben“ zugeschaut hätte, dessen sind wir uns sicher!
Begeistert haben wir unseren Freunden und Bekannten von dir und über deine Gestaltung der Trauerfeier in Windeck berichtet.
 

Judith Ferber, Windeck, und Erwin Thomas-Hasse, Berlin

Lieber Herr Dr. Grunow.  

Nichts im Leben passiert zufällig, so heißt es immer. Warum auch immer wir mit Ihnen zusammentreffen durften, egal ob Zufall oder nicht, Sie sind als große Bereicherung in unser Leben eingeflossen.  

In Zeiten großer Traurigkeit haben Sie insbesondere mich mit großer Offenheit und Einfühlsamkeit dazu gebracht, mich in tiefen Gedanken und Gefühlen noch ein letztes Mal mit meinem Vater auf den Weg zu machen, durch die gemeinsam verlebte Zeit und auch durch die Zeit lange davor, als es mich noch nicht gab, und die ich nur aus seinen knappen aber prägnanten „Erzählungen“ kannte.  

Trotz der zeitweisen großen Trauer war es eine schöne Reise, von der ich Ihnen berichten durfte. Die mich, und wie ich merken konnte auch Sie, das eine und auch andere Mal zum Schmunzeln gebracht hat. Ganz in seinem Sinne also.  

Und Sie haben die Reise aufgeschrieben und dann zum Abschied quasi aus dem Reiseführer vorgelesen und so den anwesenden Verwandten und Freunden einen letzten Einblick verschafft in Facetten seines Leben, die, wie ich hinterher feststellte, selbst seiner eigenen Schwester teils unbekannt waren. Aber auch das war typisch für ihn und machte ihn aus. Und das Schöne daran war, dass nur Freude über diese Neuigkeiten zurückblieben. Neuigkeiten, die aus Ihrem Munde kamen und wahrscheinlich auch genau deshalb offen und freundlich angenommen wurden.  

Wie schon gesagt, Sie sind eine echte Bereicherung unseres Lebens geworden. Danke, dass wir Sie kennenlernen durften.  

Rolf Buchstaller, Düren, Neunkirchen-Seelscheid

Mein Vater hatte den langen Weg genommen; angefangen bei einer OP, später, nach Jahren trügerischer Ruhe, kamen dann Bestrahlungen, eine Hormon- und schließlich eine Chemotherapie. Geholfen hat das alles nicht. Es waren lange Jahre des Hoffens, Befürchtens, Verdrängens und schließlich des Wartens auf das Unvermeidliche. Mehr als einmal kam ich mir vor wie in einem „falschen Film“.  

Mein Vater hatte Dich, lieber Hubert, als Freund der Familie (wobei ich Dich bislang noch nicht kennengelernt hatte) zum Redner für seine Trauerfeier bestimmt; schon wieder so etwas Surreales, da geht jemand auf dem Sterbebett die Details seiner Trauerrede durch.  

Ich hatte mir nie vorstellen wollen, wie eine Trauerfeier für meinen Vater aussehen könnte. Heute, im Abstand von zwei Monaten und am Beginn der Adventszeit, kann ich nur konstatieren, daß diese Feier sehr Vieles hatte, das heute zu einer tröstenden Erinnerung geworden ist. Und das hatte mit Dir und der Art und Weise zu tun, wie Du der Dir aufgetragenen Aufgabe nachgekommen bist.  

Die Auswahl der Lieder, die Du an diesem sonnigen Tag im Oktober interpretiert hast, war überaus passend und wunderbar gesungen. Ganz besonders war die Tatsache, daß Du dabei meine Tochter Lea so intensiv beteiligt hast. Die Worte Deiner Rede rühren mich immer noch, und sie passen immer noch; das wird wohl auch so bleiben. Mit großer Sorgfalt und Empathie hattest Du die Rede vorbereitet, und mit dem richtigen Ton und den richtigen Worten hast Du sie dann gehalten.

Nachdem wir schließlich den Hügel im Ruheforst erklommen und die Urne mit den sterblichen Überresten meines Vaters dem Waldboden übergeben hatten, hattest Du die spontane Idee, meinen dreijährigen Sohn Elmar einzubeziehen, indem Du gemeinsam mit ihm Erde in das kleine Loch zwischen dem Laub geschaufelt hast. Das Bild ist mir noch heute sehr präsent; das hatte nichts Verspieltes oder Aufgesetztes, sondern hier hatte der kleinste Gast dieser Trauerfeier, obwohl er das alles noch gar nicht erfassen konnte, eine ganz ernste und wichtige Aufgabe bekommen.  

Später, beim gemeinsamen und unvermeidlichen Kaffee, hast Du mir dann gesagt, Du würdest hoffen, daß wir aus der Art der Trauerfeier irgendwie und irgendwann würden Trost ziehen können. Ich kann Dir heute sagen, daß die Trauer natürlich noch nicht vorbei ist - aber doch, es ist Dir durch Deine Rede und Deine Lieder gelungen, und dafür bin ich Dir, lieber Hubert, sehr dankbar.  

Wir wünschen Dir eine schöne Adventszeit.   Lea, Elmar, Ina und Andreas, Erkelenz, Morsbach

Der Tod eines geliebten Menschen ist eine ernste und traurige Angelegenheit –  ein Fest statt einer Trauerfeier?  Unmöglich !! Unmöglich ??? Nicht für Dr. Hubert Grunow!

Er hat in enger Zusammenarbeit mit unserer Familie die »Trauerfeier« zum Tode meines Vaters zu einem solchen Fest des Abschiedes werden lassen, dass besonders meiner Mutter bis heute – fast ein Jahr danach – das Absinken in das »schwarze Loch der Trauer« erspart geblieben ist!

Wir zehren noch heute von diesem ganz besonderen Erlebnis, bei dem einem besonderen Menschen die letzte Ehre erwiesen wurde. Unserer besonderer Dank gilt natürlich Herrn Dr. Grunow, der mit seinen einfühlsamen Texten und den ganz besonderen Gesangseinlagen, gepaart mit wunderschönen Reden anderer Freunde meines Vaters, dieses »Wunder« wahr werden ließ...

Stephan Weiler, Windeck

Lieber Hubert, nochmals vielen Dank, dass du es uns ermöglichst hast, auf diese sehr persönliche und warmherzige Art und Weise von unserer Mutter Abschied zu nehmen. Die Trauerfeier hat wirklich allen gefallen und sie und wir waren sehr berührt. Noch lange am Abend haben wir davon und vom Leben unserer Mutter erzählt. Noch ein schönes Erlebnis war, dass alle Enkel, Enkelinnen und Urenkelinnen in der Sieg schwimmen waren - so wie früher wir und davor mein Vater. So, zum Schluss noch unsere versprochene Adresse: Uschi und Josef S... Kaffee ist immer im Haus, meist ist auch ein Zimmer zum Übernachten frei.

Liebe Grüße von uns allen, Uschi und Juliane, Achern/Neuss

Tel. Nachtrag nach zwei Monaten: Lieber Hubert, wir haben uns gerade nochmal zum Kaffee getroffen, wir zwei, und da haben wir an dich gedacht und an die Trauerfeier für unsere Mutter... und da kam es gleichzeitig aus uns beiden heraus: Das war so schön, das könnten wir gleich nochmal tun. Danke, dass wir so Abschied nehmen konnten!

Hallo H. Dr. Grunow, die gestrige Trauerrede zur Urnenbeisetzung von Michael D. fanden meine Frau und ich sehr schön. Es war mal eine etwas andere Erfahrung einer Beisetzung.  Habe eine Trauerrede und Beisetzung so noch nie erlebt, wo Musik abgespielt und so offen über den Verstorbenen gesprochen wurde. Wir fanden es auch sehr schön, wie Sie während der Rede auf T., den 5-jährigen Sohn, eingingen, als er von seinen beiden Opas anfing zu reden. Es hilft wahrscheinlich auch den Kindern in einem solchen Fall, Abschied von einem Angehörigen zu nehmen. Ich war ein langjähriger Arbeitskollege von Michael bei der Fa. NN und meine Frau hat als Arzthelferin der Frauenarztpraxis beide Schwangerschaften begleitet. Man sieht in solchen Augenblicken, wie schnell das Leben zu Ende gehen kann.  

Bitte machen Sie weiter so.     Mit freundlichen Grüßen   Torsten K, Freudenberg

Sehr geehrter Herr Grunow, ich möchte Ihnen aus vollem Herzen danken. Sie haben bei der Verabschiedung meines Mannes sein Leben und Wirken wie ein Bild gezeichnet. Diesem Bild Ihre Stimme geliehen, seine Lieder wunderschön gesungen, uns allen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Erinnerungen hervorgerufen, Familie und Freunde mit einbezogen, direkt angesprochen und Trost gespendet.

Danke, Regina Nötzel

Lieber Hubert!  Jetzt ist es schon fast acht unglaubliche Monate her, dass unsere Mama gestorben ist...absoluter Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Oft habe ich an Dich gedacht, und auch daran, dass ich Dir schreiben wollte, nur meine Finger blieben still - die Zeit war noch nicht da. Heute ist es anders. Darum starte ich nun den Versuch, meine Gefühle und Eindrücke von Deiner Arbeit in Worte zu fassen:

Zunächst einmal muss ich sagen, dass Du uns allen Dreien ein sehr wohliges und warmes Gefühl der Geborgenheit geben konntest einzig dadurch, dass Du eine gute Atmosphäre bei Dir zuhause geschaffen und uns zugehört hast. Es kamen keine leeren Versprechungen, auch kein direkter Trost (wie hätte der auch aussehen sollen?!), Du gabst uns Raum!

Nach allen Vorbereitungen kam dann der grosse, gefürchtete Tag. Die Art, wie Du ganz herzlich unsere Kinder begrüsst hast, und auch uns mit weisen, warmen Worten und ganz viel Ruhe bestärkt hast, dass wir das schaffen, war schon sehr, sehr hilfreich. Ausserdem hattest Du meine Schwester und mich “überredet”, unser Gedicht bzw. den Brief an Mama selbst vorzulesen. Wie wahr, wie wahr....wir haben beide durchgehalten und haben etwas geschafft, das wir gar nicht für möglich gehalten hätten-dank Dir!!

Die Lebensgeschichte von unserer Mama hast Du mit wunderbaren warmen Worten erzählt, begleitet von Deinem berührenden Gesang, der mich heute noch sehr tief bewegt, wenn ich ihn in ganz anderem Zusammenhang höre (wie z.B. auf der St. Martin CD).

Unvergessen wird für mich auch die Zeremonie im Ruheforst bleiben, denn auch, wenn Du dort gar nicht mehr dabei warst, so hat doch unser Sohn mit seinen fünf Jahren eine wichtige Aufgabe von Dir bekommen: Der Jong sollte schließlich, da praktisch veranlagt, seine grosse Sandkastenschaufel mitbringen und das Grab von seiner Oma verschließen. “Muss ja schließlich auch gemacht werden...” Unsere Große, Zehnjährige, packte ebenfalls kräftig mit an. Der Moment, wo er hinter Förster und seinem Stiefopa, der die Urne trug, herging, mit der Schaufel auf der Schulter, bleibt für mich sehr berührend....auf die Idee wäre ich NIEMALS gekommen....vielen Dank dafür!!

Als wir zum ersten Mal bei Dir waren, war mein Arbeitsauftrag an Dich völlig klar: Dieses sollte/musste das letzte große Fest für unsere Frau, Mama, Oma, “Schwiema” werden-und es sollte umwerfend werden! Es sollte ein Fest sein, dass für Mama und den Rest der Welt unvergessen bleibt, das widerspiegelt, was für ein Wahnsinns-Mensch unsere Mama war, wie voll mit Liebe sie war und wir durch sie. Es sollte ein Abschied sein, der ANDERS ist, einer, bei dem unsere Mama auf ihrer Wolke sitzt und mit Glückstränen in den Augen sagt:”WOW; JA!!!!! SO WAR MEIN LEBEN!!! DAS HABT IHR PHANTASTISCH GEMACHT!!” Um es kurz zu machen: Ja, Du hast Deinen Auftrag erfüllt und ich sage von ganzem Herzen “DANKE, lieber Hubert!” Damit hast Du nicht nur diesen Tag, sondern auch Dich für uns unvergesslich gemacht. Jetzt kommen mir wieder die Tränen, deshalb sage ich Dir ganz lieb “Bis bald” und freue mich, wenn wir uns bald hoffentlich mal wieder sehen!!  

Allerherzlichste Grüße schickt Dir Steffi mit Marc, Lina & Mika

Jeder Mensch ist einzigartig, und kein Leben verläuft wie das eines anderen. Und so sollte auch jeder Abschied eine ganz persönliche Note haben. Ich habe schon viele Verstorbene auf ihrem letzten Weg begleitet, immer glichen sich die Feierlichkeiten und Trauerreden. Doch für diesen, bisher schwersten Abschied, wollte ich etwas Besonderes. Es sollte ein Bild geschaffen werden, das beschrieb, wer dieser Mensch war, der nun zu Grabe getragen werden sollte. Hubert Grunow hat genau diesen Rahmen geschaffen, und es hätte nicht besser sein können. Die Trauerhalle wurde von Hubert und meinen Töchtern sowie deren Freunden so wunderbar dekoriert, dass eine Atmosphäre entstand, die absolut das Naturel meines Verlobten widerspiegelte. Dass meine Kinder und auch ich selbst in die Vorbereitungen der Trauerfeier miteinbezogen wurden, habe ich als äußerst positiv empfunden. In der Trauerrede schaffte es Hubert Grunow, die Persönlichkeit meines Verlobten, der ihm nicht bekannt war - außer aus unseren wenigen Worten - so treffend darzustellen, dass es uns schien, als könnten wir ihn vor uns sehen. Und trotz all der schmerzlichen Trauer gelang es Hubert, unsere Herzen etwas leichter zu machen. Die musikalische Begleitung durch den Pianisten Hansmartin Kleine-Horst, die Sängerin Hermi Stracke und durch Hubert Grunow selber hatte einen richtig feierlichen Charakter. Während der ganzen Zeit des Abschiednehmens haben wir uns durch Hubert Grunow begleitet gefühlt. Und auch nachdem wir nun wieder versuchen, etwas Alltag in unsere Leben zu bringen, hat er stets Zeit für ein tröstendes Gespräch. Ich bin froh, dass ich diese Feier in die Hände von Hubert Grunow gegeben habe. Danke Hubert. Es war eine äußerst feierliche und tröstende Beerdigung.

Cornelia Striewski

Sehr geehrter Herr Dr. Grunow, 

ich möchte Ihnen persönlich im Namen der ganzen Familie nochmals für Ihre Trauerrede DANKE sagen. Um die Persönlichkeit des Verstorbenen entsprechend in der Rede zu würdigen, hatten wir in unserem Hause ein Vorgespräch. Solche Gespräche sind naturgemäß für den Redner sehr wichtig, aber auch für die Hinterbliebenen. Warum war das für uns wichtig? Zuerst einmal um Sie, Herr Dr. Grunow, als Person kennen zu lernen. Es stellte sich bereits nach einigen Minuten heraus, dass dieses Gespräch weit über das Sammeln von persönlichen Daten und Lebensgeschichten des Verstorbenen hinaus geht. Das Gespräch mit Ihnen war auch geprägt von Trost, Einfühlsamkeit und Zuversicht. Ihre Aussage, dem Verstorbenen bzw. Hinterbliebenen in jeder Phase der Rede gerecht zu werden, konnten wir nur zustimmen. Es sollte nur das gesagt werden, was dem Verstorbenen auch gefallen hätte  bzw. auch im Vorwege innerhalb der Familie bereits besprochen und demzufolge auch gewünscht war. Immer stand die Rede im Vordergrund und nicht der Redner.

Ihre Art, mit einem solchen Thema sensibel und rhetorisch umzugehen, sucht seines Gleichen. Ich denke, dass hier auch der wesentliche Unterscheid zu den kirchlichen Institutionen besteht. Manche Trauerreden sind hier nur zu verstehen, wenn eine gewisse Bibeltreue bei allen Beteiligten vorhanden ist. Da dies bei unserem Vater/Schwiegervater zu Lebzeiten schon nicht der Fall war, haben wir den Weg einer »freien Rede« gewählt und sind im nachhinein durch ihren Vortrag hundertprozentig in unserer Auffassung bestätigt worden. Von allen Seiten wurde uns bestätigt, dass das eine gefühlvolle und würdige Trauerrede war.

Wir möchten uns abschließend nochmals für die stattgefundenen Gespräche im Vorwege und für die von Ihnen entwickelte und vorgetragene Trauerrede recht herzlich bedanken. Wir haben Walter Brauer so darin gesehen wie er wirklich war und wie er gelebt hat. 

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen

Claudia und Helmut Kärber sowie Frau Ingeborg Brauer, Windeck

Wenn ich meine Familie in Windeck-Rossel besuche, ist es dort ein besonderes Erlebnis den großen Künstler Hubert Grunow zu treffen.
Der Tenor und Theologe wohnt in der Nachbarschaft und überrascht gerne zu besonderen Anlässen die Mitmenschen aus seiner Umgebung mit einem wunderbaren Ständchen.
Als unsere geliebte Mutter im April 2012 in Rossel verstarb, gab es für Hubert Grunow keine Frage, als wir ihn baten, die Trauerrede für sie zu halten. Er, als großer Künstler mit einem vollen Terminkalender, legte für die Ausarbeitung der Rede eben mal eine Nachtschicht ein!. Er ist ein hilfsbereiter und sehr netter Mensch.
Die Trauerrede mit Gesangseinlagen und Harfenbegleitung war ein unvergessliches Ereignis auf der Trauerfeier, in Windeck-Rossel.
Sehr gerne hätten wir Herrn Hubert Grunow für die Urnenbeisetzung mit nach Berlin genommen. Leider erlaubte dieses sein voller Terminkalender nicht.

Wir konnten uns jedoch keinen besseren, einfühlsameren Redner für die Familie in Berlin vorstellen und so spielten wir das mitgeschnittene Videoband von Hubert Grunow auf einer großen Leinwand ab.
Die Familie war, obwohl es nur ein Video war, zu Tränen gerührt.

Im Juli 2012 kam ich wieder nach Rossel.
Der große Sänger Hubert Grunow verteilte die letzten Einladungen für sein 5.Sommerabendkonzert, als er mir über den Weg lief. Natürlich waren auch wir herzlich eingeladen.
Der überfüllte Konzertsaal, die fröhlichen mitsingenden Menschen und Hubert Grunow, der große Künstler, hautnah. Es war ein toller Abend, an den ich gerne zurück denke.

Vielen, vielen Dank an Hubert.

Viele Grüße von Monika Beschow, Berlin

Nach dem Tode meiner Mutter und einer eher traditionellen, aber sehr würdigen Beisetzung standen wir nur wenige Wochen später vor der Aufgabe, für meinen Vater ebenfalls eine Trauerfeier gestalten zu müssen. Beide waren sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, so dass uns wichtig war, nicht einfach nur eine "Wiederholung" stattfinden zu lassen. Gemeinsam mit Herrn Dr. Hubert Grunow haben wir in einem ausführlichen Vorgespräch die Persönlichkeit meines Vaters herausgearbeitet. Die Trauerrede von Herrn Dr. Grunow war sehr persönlich, sehr würdevoll, wobei sie auch die Eigenheiten meines Vaters deutlich machte. Alle Anwesenden wurden noch einmal - zum Teil auch mit einem Lächeln, und das war gut so - an ihn erinnert. Alle haben sie anschließend zum Ausdruck gebracht, wie sehr ihnen die Trauerfeier gefallen hat, und wie beeindruckt sie waren: von der Rede, den Gebeten und dem Gesang, alles speziell für meinen Vater ausgewählt. Wir sind Herrn Dr. Grunow sehr dankbar, dass er uns hilfreich zur Seite gestanden hat.

Rita & Christoph, Hennef

"Ich danke dir mit aufrichtigem Herzen" (Ps 119,7)

Lieber Hubert, ich möchte dir noch einmal von Herzen danken für die Begleitung der Verabschiedung meiner Mutter! Deine wunderschöne Stimme hat mir diesen schweren Gang wesentlich erleichtert. Besonders tief gerührt hat mich Dein Lied (deutsche Fassung von "Amazing grace") bei Regen am Grab. Vielleicht kannst du mir deinen deutschen Text bei Gelegenheit mailen. ich würde ihn gerne noch mal nachlesen... Neben deiner Musik haben mich aber auch deine Worte sehr berührt. Du hast mir den Segen des Himmels spürbar gemacht... Danke für alles und Gottes Segen für dich und deine Familie, Deine Anneruth, Leverkusen

Sehr geehrter Herr Dr. Grunow,

ich bedanke mich für die sehr bewegende Erinnerungsfeier zur Beisetzung der Urne meines Mannes. Sie haben großes Einfühlungsvermögen bei der Besprechung zum Ablauf der Feier gezeigt und uns bei der Gestaltung der sehr persönlichen Musikelemente mit einbezogen. Ihre akzentuierten und gut formulierten Worte, sowie die Musikeinspielungen machten uns den schweren Abschied leichter. Es war nicht mit einer herkömmlichen Trauerfeier zu vergleichen. Diese ungewöhnliche Art der Verabschiedung war eine runde Sache, die allen Gästen in sehr guter Erinnerung geblieben ist. Sie hat sehr positiv zur Trauerbewältigung beigetragen.

Cornelia Laurisch, Much

Nachdem unsere Mutter Ostern gestorben war, wollten wir ihrem Wunsch folgend ihre Urne in einem Ruheforst beisetzen. Ein Pastor der evangelischen Kirche, der auch unsere Mutter angehörte, gab uns deutlich zu verstehen, dass er unsere Auffassungen einer Beisetzungsfeier nicht mit einem Beitrag unterstützen wolle. Wenn wir schon solch genaue Vorstellungen dieser Trauerfeier hätten, könnten wir doch auch alles gleich selbst auszuführen. Glücklicher Weise fanden wir auf der Suche nach professioneller Unterstützung bei der Gestaltung der Trauer- und Gedenkfeier für unsere Mutter dann Herrn Hubert Grunow. Schon beim ersten Kontakt waren wir von Ihrem verbindlichen, Anteil nehmenden Habitus beeindruckt, lieber Hubert. Während des Vorbereitungsgesprächs fühlten wir uns in unseren Vorstellungen verstanden und ernsthaft unterstützt. Sie unterbreiteten uns kreative Vorschläge zur Gestaltung einer ganz persönlichen Feier. Ihre Ideen zum Gesamtkonzept der Trauerfeier wurden hervorragend ausgearbeitet und ließen die Trauerfeier zu einem schönen unvergesslichen Ereignis werden. Wir waren zutiefst beeindruckt von Ihrer einfühlsamen, professionellen Darbietung, die uns gemeinsam mit Ihrem distinguierten Auftreten und Ihren brillanten Gesangseinlagen ein ganz persönliches und liebevolles Abschiednehmen von unserer Mutter ermöglichten. Vielen Dank und ganz liebe Grüße

Frauke, Gaby und Jörg, Windeck

Obwohl der Tod meiner Mutter schon einige Jahre zurückliegt, werde ich auch heute noch auf die besondere Gestaltung ihrer Trauerfeier angesprochen, an der Sie, lieber Herr Dr. Grunow, maßgeblich beteiligt waren. Ihre Liedbeiträge haben dieser Stunde des Abschieds einen würdevollen Rahmen verliehen. Ihre Professionalität, Ihr Können haben uns nachhaltig beeindruckt. Ihre freundliche, mitfühlende Art hat uns gut getan. Ihre Lieder haben unsere Herzen angerührt und uns in unserer Trauer getröstet. Noch heute bin ich Ihnen, Herr Dr. Grunow, dankbar, dass wir uns auf diese besondere, liebevolle Weise von unserer Mutter verabschieden konnten. So, wie sie es verdient hat! Sie haben auch auf der Trauerfeier für meine Schwiegermutter gesungen. Eltern und Schwiegereltern sind damals in so kurzer Zeit und unter solch dramatischen Umständen gestorben, dass in meinem Kopf und in meinen Gefühlen absoluter Ausnahmezustand herrschte. Ich darf Ihnen einfach sagen: Wann immer Sie gesungen haben - und ich habe Sie schon oft gehört, war es einfach KLASSE!

Marita K., Gummersbach

Lieber Herr Dr. Grunow,
Danke, Danke, Danke!
Meine Familie und ich wollen uns ganz herzlich bei Ihnen für die wunderschöne Trauer- rede bzw. Lebensrede zum Tode unserer Mutter bedanken. Wer unsere Mutter gekannt hat, hat sie in der von Ihnen verfassten Rede wieder erkannt. Auch alle anwesenden Trauergäste waren mit uns einer Meinung, dass sie von Ihrer Rede total angetan waren. Auch unserer Mutter hätte sie gefallen, dessen bin ich mir sicher!
Mit ihrer Rede haben Sie uns den Abschied von ihr ein wenig leichter gemacht. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber mir hat es auf jeden Fall geholfen. Wenn mich jemand fragen würde, Pfarrer od. Freier Redner. würde ich mich ohne Überlegung wieder an Sie wenden!!!!! Ich würde jedem raten, der einen lieben und wichtigen Menschen zu Lebzeiten oder auch in einer Trauerrede ehren möchte, sich mit Ihnen in Verbindung  setzen.
Ihnen und Ihrer Familie für die Zukunft alles Gute! Danke für alles!

Gerti Keller und Familie, Eitorf.  

Ich arbeite als freier Theologe, Trauerredner und Konzertsänger vorwiegend im Raum Rhein-Sieg, Rhein-Berg, Oberberg, Westerwald, NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen, Köln, Bonn, Düsseldorf, Siegen, Frankfurt, Mannheim, Koblenz, Limburg, Diez, Montabaur, Koblenz, Bad-Honnef, Leverkusen, Aachen, Mönchengladbach, Neuss, Düren, Hürth, Bornheim, Porz, Gummersbach, Bergneustadt, Windeck, Eitorf, Waldbröl, Troisdorf, Niederkassel, Hennef, St. Augustin, Altenkirchen Ww., Hachenburg, Wissen/Sieg, Kirchen, Betzdorf, Hamm, Olpe, Reichshof, Neuwied, Flammersfeld, Horhausen, Weyerbusch, Overath, Engelskirchen, Lindlar, Olpe, Wildberg, Engelskirchen, Neunkirchen-Seelscheid, Asbach, Neuwied, Much, Morsbach, Freudenberg, Wildberg, Lohmar, Nümbrecht, Ruppichteroth, Rengsdorf, Selters, Wiehl, Rösrath, Bergisch-Gladbach, Siegburg... auch in Berlin und Hamburg... komme aber auch gerne zu Ihnen, wo immer Sie wohnen!